Antworten auf alle Fragen rund um Grader-Miete und Feinplanie.
Klassen, Steuerung, Toleranzen, Hersteller, Lieferung – aus jahrelanger Beratungspraxis. Wenn Ihre Frage hier nicht steht, schreiben oder rufen Sie uns einfach an.
Allgemeine Fragen zur Grader-Miete
Was ein Grader leistet, wann er sinnvoll ist und wie eine Anfrage bei Rentwerk funktioniert.
Was ist ein Grader?
Ein Grader (auch Motorgrader, Straßenhobel oder Erdhobel) ist eine selbstfahrende Baumaschine mit langer, hydraulisch verstellbarer Schar zwischen Vorder- und Hinterachse. Hauptaufgabe: präzises Profilieren und Planieren großer Flächen – Straßen, Wege, Plätze, Bahn- und Flughafenflächen. Moderne Grader arbeiten mit Laser-, Ultraschall-, GPS-, 3D- oder UTS-Steuerung.
Was ist der Unterschied zwischen Grader und Motorgrader?
Praktisch keiner – die Begriffe werden synonym verwendet. „Motorgrader" betont die selbstfahrende Bauweise mit eigenem Motor. Historisch gab es auch gezogene Grader ohne Eigenantrieb, die heute aber im Hochbau- und Straßenbaumarkt keine Rolle mehr spielen.
Wann ist ein Grader sinnvoll?
Sobald größere ebene oder profilierte Flächen mit definierten Toleranzen entstehen sollen – ab ca. 1.000 m² wird der Grader gegenüber Bagger und Walze deutlich wirtschaftlicher. Im Straßen-, Trassen-, Industrie- und Großflächenbau ist er praktisch alternativlos für die Tragschicht-Profilierung und Asphalt-Feinplanie.
Für welche Projekte kann ich einen Grader mieten?
Klassisch: Straßenbau, Wegebau, Radwegebau, Sportstättenbau, Parkplätze, Industrie- und Logistikflächen, Trassenbau, Bahnbau, Flughafenbau, Deponiebau – plus Spezialaufgaben wie Schneeräumung im Winter und Großflächen-Räumung auf Industrie- und Logistikgelände.
Wie funktioniert eine Anfrage bei Rentwerk?
Sie schicken uns die wichtigsten Eckdaten – Aufgabe, Fläche (m²), gewünschte Gewichtsklasse oder Schildbreite, Steuerungsanforderung, Mietzeitraum, Standort. Wir prüfen die Verfügbarkeit, ordnen die Anforderung technisch ein und melden uns mit einem klaren Angebot. Bei Unklarheiten klären wir vorher per Telefon, statt Zeit mit Rückfragen zu verlieren.
Wie schnell erhalte ich ein Angebot?
In der Regel innerhalb weniger Stunden, an Werktagen meist noch am selben Tag. Bei sehr dringenden Anfragen empfehlen wir den direkten Anruf – so können wir Verfügbarkeit, Steuerungssystem und Termine sofort prüfen.
Kann ich auch kurzfristig einen Grader mieten?
Ja. Gängige Klassen (12–26 t) sind über unser Partnernetzwerk meist innerhalb weniger Werktage verfügbar. Schwerlastklassen ab 26 t und Maschinen mit aufwendiger 3D- oder UTS-Konfiguration brauchen etwas mehr Vorlauf – frühzeitige Anfrage sinnvoll.
Gibt es Kurzzeit- und Langzeitmiete?
Ja. Tagesmiete für sehr kurze Einsätze, Wochen- und Monatsmiete für Projekte und Peaks, Langzeitmiete über mehrere Monate oder Jahre. Bei längeren Laufzeiten verbessern sich die Konditionen deutlich – ab drei bis sechs Monaten lohnt der Wechsel auf Langzeitkonditionen.
Liefert Rentwerk deutschlandweit?
Ja. Über unser Partnernetzwerk disponieren wir Grader bundesweit – inklusive Anlieferung zur Baustelle. Bei großen Projekten oder mehreren Maschinen organisieren wir die gesamte Logistik aus einer Hand.
Gewichtsklassen & Auswahl
Welche Klasse zu welchem Projekt passt – von 12 t für Radwege bis 34 t+ für Tagebau.
Welche Gewichtsklasse brauche ich für mein Projekt?
Bis 12 t für enge Baustellen, Radwege und Sportstätten. 12–17 t für kommunalen Wege- und Straßenbau, Parkplätze, kleinere Industrieflächen. 17–21 t als Standard-Universal für klassischen Straßen- und Trassenbau (meistgemietet). 21–26 t für Bundesstraßen und größere Trassen. 26–34 t und mehr für Autobahnen, Flughafen, Bahn, Deponie und Tagebau.
Wann ist ein Grader bis 12 t sinnvoll?
Bei engen Baustellen, Radwegen, Sportstätten, Hallenflächen, Innenhöfen und im GaLa-Bau – überall dort, wo Reichweite und Wendigkeit wichtiger sind als rohe Schubkraft. Vorteil: niedrige Transporttonnage, häufig ohne Sondergenehmigung lieferbar, also schnell verfügbar. Schar typischerweise 2,4–3,0 m, Motorleistung 80–130 PS.
Für welche Flächen eignet sich ein 12–17-t-Grader?
Die leichte Universalklasse mit 130–170 PS und 3,0–3,7 m Schar ist die Wahl für mittlere Projekte: kommunaler Wege- und Straßenbau, Parkplätze, kleinere Industrieflächen, Sanierung. Gute Balance aus Schubkraft, Reichweite und Wendigkeit. Häufig mit Lasersteuerung oder GPS kombiniert.
Wann lohnt sich ein 17–21-t-Grader?
Die Standard-Universalklasse ist die meistgemietete Klasse – mit 170–210 PS und 3,7–4,3 m Schar deckt sie 80 % aller Projekte ab. Klassischer Straßenbau, Trassenbau, Industrieflächen, kommunale Großprojekte. Höchste Verfügbarkeit im Markt, ideal kombinierbar mit GPS- oder 3D-Steuerung.
Welche Klasse ist für Großflächen oder Infrastrukturprojekte sinnvoll?
Schwere Universalklasse 21–26 t für Bundesstraßen, größere Trassen und Logistikflächen. Schwerlastklasse 26–34 t für Autobahn, Flughafen-Vorfelder, Bahn- und Deponiearbeiten. Großgrader ab 34 t für Tagebau und Sonderprojekte. Schildbreiten von 4,3 bis 7,3 m bringen die nötige Tagesleistung.
Welche Gewichtsklasse passt für Radwege?
Kompakt-Grader bis 12 t mit Schar 2,4–3,0 m. Diese Klasse passt exakt zur Trassenbreite typischer Radwege, ist wendig genug für Übergänge und Anschlüsse – und meist ohne Sondergenehmigung lieferbar. 3D-GPS-Steuerung lohnt bei komplexeren Verläufen.
Welche Gewichtsklasse passt für Parkplätze?
Leichte bis Standard-Universalklasse 12–21 t mit Lasersteuerung. Lasersteuerung ist hier ideal: einmal eingerichtet, läuft die ganze Fläche mit derselben Höhenreferenz – Quergefälle für die Entwässerung wird über die ganze Fläche konstant gehalten.
Welche Gewichtsklasse passt für Industrieflächen?
Schwere Universalklasse 21–26 t oder Schwerlast 26–34 t mit Schildbreite 4,3–4,9 m. Werkserweiterungen, Distributionszentren und Logistikhubs verlangen hohe Tagesleistung – große Schar und Premium-Kabine für Schichtbetrieb.
Welche Gewichtsklasse passt für Flughäfen?
Schwerlastklasse 26–34 t und Großgrader ab 34 t. Flughafen-Vorfelder, Rollwege und Bahnen gehören zu den Einsatzgebieten mit den weltweit strengsten Toleranzen. Schwerlastmaschinen mit Schar 4,9–7,3 m und UTS / Robotik-Tachymeter (±2–3 mm) sind hier Standard.
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Beschreiben Sie kurz Aufgabe, Fläche und Toleranz – wir empfehlen die passende Klasse und Steuerung.
Technik, Steuerung & Feinplanie
Was Feinplanie wirtschaftlich macht – Steuerungssysteme, Scharbreite, Anbaugeräte, Toleranzen.
Was ist Feinplanie?
Feinplanie bezeichnet das letzte, hochpräzise Profilieren einer Tragschicht oder Asphalt-Unterlage – mit definierten Höhen, Querneigungen und Profilen im Toleranzbereich von typischerweise ±5–10 mm, bei Asphalt oder Bahnbau auch ±2–3 mm. Der Grader mit moderner Steuerungstechnik ist hier das Standardgerät.
Wann ist Lasersteuerung sinnvoll?
Bei ebenen Flächen mit konstanter Neigung – Hallenböden, Parkplätze, Logistik- und Industrieflächen, Sportstätten. Schnell aufgebaut, wirtschaftlich, hohe Höhengenauigkeit (±5–10 mm). Funktioniert nur auf der Höhenachse – Lage muss klassisch abgesteckt werden.
Wann ist GPS-Steuerung sinnvoll?
GPS (2D) lohnt bei langen, einfachen Trassen – sie steuert die Lage und reduziert Absteckaufwand spürbar. Ideal für gerade und schwach gekrümmte Verläufe wie Erschließungswege oder einfache Trassen. Toleranz typischerweise ±10–20 mm.
Wann lohnt sich 3D-GPS?
Sobald häufige Gefälle- und Querneigungswechsel ins Spiel kommen, komplexe Profile entstehen oder die Fläche groß ist. 3D-GPS steuert Lage und Höhe vollautomatisch nach 3D-Modell – ohne dauerhafte Vermessung. Standard bei Großprojekten im Trassenbau, Industrieflächen und Bundesstraßen. Toleranz ±5–10 mm.
Was ist UTS?
UTS steht für „Universal Total Station" – ein Robotik-Tachymeter, das den Grader von außen verfolgt und Schar-Position mit höchster Präzision regelt. Erreichbare Toleranz ±2–3 mm. UTS ist die Wahl bei mm-Anforderungen: Asphalt-Feinplanie, Flughafen-Vorfeld, Bahnbau, hochwertige Industrieflächen.
Welche Vorteile hat Ultraschallsteuerung?
Ultraschallsteuerung folgt einer Referenzkante – Bordstein, Spanndraht oder vorhandener Bestandsfläche. Standard im Straßenbau für den exakten Anschluss an bestehende Geometrien, etwa bei Sanierungen oder Anbauten. Toleranz ±5–10 mm. Schnell eingerichtet, keine Vermessung nötig.
Wie wichtig ist die Scharbreite?
Sehr wichtig. Größere Schar = mehr m²/Stunde Tagesleistung. Kleinere Schar = mehr Wendigkeit auf engen Baustellen. Typische Werte: Kompakt 2,4–3,0 m, leichte Universal 3,0–3,7 m, Standard 3,7–4,3 m, Schwerlast 4,3–4,9 m, Großgrader bis 7,3 m. Auswahl nach Fläche und Profilkomplexität.
Was bringt ein Heckaufreißer?
Der Heckaufreißer (Ripper) löst verfestigte Schichten, gefrorenen Boden oder alte Trag- und Frostschutzschichten auf, bevor sie neu profiliert werden. In der Schwerlastklasse Standard, bei Sanierungs- und Deponieprojekten oft Pflicht. Typisch 3 bis 5 Zinken.
Wann ist ein Frontschild sinnvoll?
Das Frontschild dient zum schnellen Vorräumen großer Mengen, zum Materialschub und vor allem zur Schneeräumung im Winterdienst. Wichtige Sonderausstattung bei saisonal genutzten Maschinen oder Großbaustellen mit Massenbewegung.
Brauche ich Allradantrieb?
Bei weichem oder rutschigem Untergrund, an Steigungen, in Trassenbau-Spitzkehren, auf Deponien und im Winterdienst – ja. Allrad (6×6) sichert Traktion und Tagesleistung. Auf befestigten Industrieflächen oder Asphaltbaustellen meist nicht nötig.
Welche Rolle spielen Lage, Höhe und Gefällewechsel bei der Auswahl?
Eine zentrale. Lange einfache Trassen ohne Profilwechsel → GPS 2D oder Laser. Häufige Gefälle- und Querneigungswechsel → 3D-GPS, weil 3D Lage und Höhe gleichzeitig steuert. mm-Toleranz auch bei komplexen Höhenverläufen → UTS. Je komplexer das Profil, desto wertvoller die Steuerung.
Welche Toleranzen sind mit modernen Steuerungssystemen möglich?
Lasersteuerung typischerweise ±5–10 mm auf der Höhenachse. 3D-GPS ähnliche Größenordnung, dafür mit Lage und ohne Absteckung. UTS / Robotik-Tachymeter im Idealfall ±2–3 mm – die Wahl bei Asphalt-Feinplanie, Flughafen und Bahnbau.
Welche Steuerungssysteme sind kompatibel?
Maschinen sind ab Werk vorbereitet für Trimble, Topcon und Leica. Welches System konkret zum Einsatz kommt, hängt von Hersteller-Konfiguration und Verfügbarkeit ab. Wir beraten zur passenden Wahl und unterstützen bei der Datenbereitstellung (3D-Modell).
Einsatzgebiete & projektbezogene Fragen
Welche Maschine sich für welches Bauprojekt wirtschaftlich rechnet.
Welcher Grader eignet sich für Straßenbau?
Standard- bis schwere Universalklasse 17–26 t mit Schar 3,7–4,3 m und 3D-GPS-Steuerung. Im Bundesstraßen- und Autobahnbau geht es zur Schwerlastklasse 26–34 t hoch. Asphalt-Feinplanie verlangt zusätzlich UTS für mm-Toleranzen.
Welcher Grader eignet sich für Radwegebau?
Kompakt-Grader bis 12 t mit Schar 2,4–3,0 m. Wendig genug für die schmalen Profile, niedrige Transporttonnage – meist ohne Sondergenehmigung lieferbar. Bei komplexen Verläufen lohnt 3D-GPS, sonst reicht Ultraschall mit Bordsteinabtastung.
Welcher Grader eignet sich für Sportstätten?
Kompakt- und leichte Universalklasse bis 17 t mit Lasersteuerung. Tennen-, Kunstrasen- und Leichtathletikflächen verlangen höchste Ebenheitsanforderungen – Lasersteuerung ist hier der Standard, weil sie schnell aufgebaut, hochpräzise und wirtschaftlich ist.
Welcher Grader eignet sich für Parkplätze?
Leichte bis Standard-Universalklasse 12–21 t mit Lasersteuerung. Konstantes Quergefälle für die Entwässerung lässt sich mit Laser ideal abbilden – einmal eingerichtet, läuft die ganze Fläche mit derselben Höhenreferenz.
Welche Klasse passt für Industrieflächen?
Schwere Universalklasse 21–26 t oder Schwerlast 26–34 t mit Schildbreite 4,3–4,9 m und 3D-Steuerung. Werkserweiterungen, Distributionszentren und Logistikhubs verlangen hohe Tagesleistung. Premium-Kabine wichtig im Schichtbetrieb.
Welche Grader sind für Trassenbau geeignet?
Schwerlastklasse 26–34 t mit großer Schar (4,3–4,9 m) und 3D-GPS oder UTS. Neue Verkehrswege, Autobahn-Anschlussstellen und Ortsumgehungen sind Großflächen mit häufigen Profilwechseln – 3D-Steuerung ist hier praktisch gesetzt.
Welche Grader sind für Flughafenbau geeignet?
Schwerlastklasse ab 26 t und Großgrader ab 34 t mit UTS oder hochpräziser 3D-Steuerung. Vorfeld, Rollwege und Bahnen haben weltweit mit die strengsten Toleranzanforderungen. Datenbereitstellung (3D-Modell) ist Teil der Vorbereitung.
Welche Grader sind für Deponiebau geeignet?
Schwerlastklasse 26–34 t mit Heckaufreißer und Allradantrieb. Profilieren von Deponiekörpern, Oberflächenabdichtungen und Zwischenabdeckungen erfolgen auf weichem Untergrund mit Längen, die jede Maschine fordern – 3D-GPS ideal für komplexe Profile.
Wann ist ein kompakter Grader sinnvoll?
Bei Radwegen, Sportstätten, Hallenflächen, Innenhöfen und im GaLa-Bau – überall dort, wo Reichweite und Wendigkeit wichtiger sind als rohe Schubkraft. Vorteil: niedrige Transporttonnage, häufig ohne Sondergenehmigung lieferbar, schnelle Bereitstellung.
Wann ist ein schwerer Motorgrader sinnvoll?
Bei großen Projekten mit hohen Tagesleistungen – Autobahn, Flughafen-Vorfelder, Bahn- und Deponiearbeiten, Tagebau. Schildbreite (4,3–4,9 m bis 7,3 m), Schubkraft und Vorbereitung für 3D-/UTS-Steuerung sind hier entscheidend. Schwerlastklassen ab 26 t erfordern in der Regel Sondertransport.
Eignen sich Grader auch für Winterdienst?
Ja. Mit Frontschild und/oder Räumschild auf der Mittelschar werden Grader im Winterdienst für Industrie- und Logistikgelände, Flughäfen und große Parkplätze eingesetzt. Allradantrieb bringt Sicherheit auf glatten Belägen. Saisonale Verfügbarkeit gut planbar – frühzeitige Anfrage sinnvoll.
Frage nicht dabei? Direkt anfragen.
Beschreiben Sie kurz Aufgabe, Fläche und Toleranz – wir empfehlen die passende Klasse und Steuerung.
Mietablauf, Logistik & Rückgabe
Wie der Mietprozess konkret läuft – von der Anfrage bis zur Abholung.
Welche Angaben braucht Rentwerk für ein Angebot?
Idealerweise: Aufgabe und Fläche (m²), gewünschte Gewichtsklasse oder Schildbreite, Steuerungsanforderung (Laser/GPS/3D/UTS), Mietzeitraum, Einsatzort, gewünschter Liefertermin und Besonderheiten wie Allradbedarf oder Heckaufreißer. Wenn Sie unsicher sind, reicht eine kurze Projektbeschreibung – wir beraten.
Wie läuft Lieferung und Abholung ab?
Termin wird vorab abgestimmt. Die Maschine wird einsatzbereit angeliefert – meist per Tieflader, bei Schwerlastklassen mit Sondertransport und Genehmigung. Vor Ort findet die Übergabe mit Übergabeprotokoll und Einweisung statt. Bei der Abholung gilt der gleiche Ablauf in umgekehrter Richtung.
Ist kurzfristige Verfügbarkeit möglich?
Gängige Klassen (12–26 t) sind über unser Partnernetzwerk meist innerhalb weniger Werktage verfügbar. Schwerlastklassen ab 26 t und Maschinen mit aufwendiger 3D-/UTS-Konfiguration brauchen etwas mehr Vorlauf – frühzeitige Anfrage verbessert Verfügbarkeit und Konditionen spürbar.
Sind Lieferung und Abholung im Mietpreis enthalten?
Lieferung und Abholung werden separat ausgewiesen, damit nachvollziehbar bleibt, was die Maschine selbst kostet und was die Logistik. Schwerlast-Transporte ab bestimmten Tonnagen können einen Sondertransport mit Genehmigung erfordern – wir kalkulieren das transparent.
Was passiert bei einer Störung oder einem Schaden?
Wir reagieren schnell. Je nach Defekt entweder Reparatur vor Ort oder Tausch der Maschine – damit Ihr Projekt nicht still steht. Bedienungsfehler, Fremdbeschädigung oder Vandalismus werden separat geklärt – hier kommt die vereinbarte Versicherung zum Tragen.
Was ist bei Rückgabe zu beachten?
Die Maschine sollte in einem für die Übergabe zumutbaren Zustand zurückgegeben werden – grobe Verschmutzung wie verkrusteter Beton oder Schlamm sollten entfernt werden. Wenn das nicht möglich ist, übernehmen wir die Reinigung gegen Kostenerstattung – das wird vorab im Angebot oder bei der Übergabe geklärt.
Brauche ich eine eigene Bedienperson für den Grader?
Ja, der Grader gehört zu den Maschinen, die einen erfahrenen Bediener verlangen – Erdbaumaschinenführerschein nach DGUV ist Voraussetzung. Wir setzen voraus, dass die Bedienperson qualifiziert ist; eine Einweisung in die spezifische Maschine und das Steuerungssystem erfolgt bei Übergabe.
Kann ich auch mehrere Maschinen oder Folgeeinsätze koordinieren?
Ja, das ist eher die Regel als die Ausnahme. Komplettpakete für Großbaustellen oder gestaffelte Einsätze koordinieren wir aus einer Hand – inklusive Lieferung, Disposition, Maschinenwechsel und Abholung. Ein Ansprechpartner vom Erstkontakt bis zum Projektabschluss.
Wie viele Betriebsstunden sind in der Miete enthalten?
Im Standard sind in der Tages-, Wochen- oder Monatsmiete übliche Betriebsstunden enthalten – meist orientiert am normalen Arbeitstag (8 Stunden). Bei Mehrschichtbetrieb oder Dauerbetrieb wird das im Angebot berücksichtigt. Genaue Konditionen stehen im individuellen Angebot.
Können auch Maschinen ohne Steuerungssystem gemietet werden?
Ja. Wenn das Projekt klassisch mit Absteckung gefahren wird, gibt es Maschinen auch ohne aktive Steuerung. Im Mittelfeld lohnt sich aber meist mindestens Lasersteuerung – die Mehrkosten amortisieren sich oft schon im ersten Großeinsatz durch Einsparungen bei Vermessung und Nacharbeit.
Hersteller, Marken & Modellfamilien
Welche Hersteller und Modellfamilien typischerweise im Markt verfügbar sind.
Welche Premium-Hersteller sind häufig im Markt vertreten?
Je nach Verfügbarkeit Maschinen aus Premium-Baureihen wie Caterpillar (CAT), Komatsu, Volvo, John Deere und CASE. Diese fünf Hersteller dominieren den europäischen Grader-Markt – mit jeweils eigenen Schwerpunkten in der Klassen- und Steuerungs-Vorbereitung.
Gibt es Grader von CAT, Komatsu, Volvo oder John Deere?
Ja, alle vier Hersteller sind regelmäßig im Markt verfügbar. CAT mit den Baureihen 120, 120M, 120M2, 140M und 14M. Komatsu mit GD555, GD655, GD675. Volvo mit der G-Serie (G930, G940, G960). John Deere mit 620G, 670G, 770G. Welches Modell konkret kommt, richtet sich nach Einsatzprofil und Disposition.
Welche Modellfamilien sind typisch?
Im Standardklassenbereich: CAT 120M2 / 140M, Komatsu GD655 / GD675, Volvo G930 / G940, John Deere 620G / 670G. Im Schwerlastbereich: CAT 14M, Volvo G960, John Deere 770G. Im Kompaktbereich: kleinere John-Deere-Modelle und CASE-Maschinen aus der 836C-Serie.
Was sind Beispiele für Premium-Baureihen?
Je nach Verfügbarkeit Maschinen aus Premium-Baureihen wie CAT 120 / 120M / 120M2 / 140M / 14M, Komatsu GD555 / GD655 / GD675, Volvo G-Serie (G930, G940, G960), John Deere 620G / 670G / 770G und CASE 836C / 856C / 885B. Modellfamilien dienen der fachlichen Orientierung – die konkrete Verfügbarkeit klären wir individuell.
Kann ich gezielt eine bestimmte Marke anfragen?
Sie können einen Wunsch äußern – wir prüfen die Verfügbarkeit. Unsere Empfehlung richtet sich aber primär nach Einsatzprofil, Klassen-Anforderung und Wirtschaftlichkeit, nicht nach Markenpräferenz. Welches Modell konkret kommt, hängt von Verfügbarkeit, Tonnage und Ausstattung ab.
Sind Sondermodelle wie Großgrader verfügbar?
Ja. Großgrader ab 34 t (etwa CAT 14M, Volvo G960 in höchster Ausstattung, John Deere 770G) sind über das Partnernetzwerk verfügbar – typischerweise für Tagebau, Großdeponien und internationale Infrastrukturprojekte. Frühzeitige Anfrage sinnvoll, da diese Maschinen seltener disponiert sind.
Sind die Maschinen mit Trimble, Topcon oder Leica vorbereitet?
Ja, je nach Hersteller und Modell sind die Grader ab Werk für Trimble, Topcon oder Leica vorbereitet – Plug-and-Play für GPS-, 3D- und UTS-Lösungen. Wir geben bei der Disposition an, welches System auf der Maschine eingerichtet ist, und unterstützen bei der Datenbereitstellung (3D-Modell).
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten direkt.
Schreiben oder rufen Sie uns – Aufgabe, Fläche, Toleranzen, Termin. Wir empfehlen die passende Klasse, das passende Steuerungssystem und melden uns mit einem klaren Angebot.
Direkter Draht: info@rent-werk.de
